Graffitibeseitigung

Graffiti - Entfernung (innerhalb von 24 h)

Chemische Entfernung:
Der chemischen Entfernung liegt dasselbe Prinzip wie der Entschichtung von Oberflächen zu Grunde. Farb- und Bindemittel werden nach einer gewissen Einwirkzeit eines geeigneten Lösemittelgemischs angelöst und quellen. Dadurch wird die Haftung zum Untergrund verringert. Das Abspülen mit einem Hochdruck-Reinigungsgerät bringt den gewünschten Reinigungseffekt.

Graffitibeseitigung vorher
Graffitibeseitigung vorher
Graffitibeseitigung nachher
Graffitibeseitigung nachher

Physikalische Entfernung:
Diese Art der Graffiti-Beseitigung verzichtet auf Chemie, eingesetzt werden allein abrasive Reinigungstechnologien mit Strahlmitteln.

Deren Härte und Körnung, die mit dem Düsentyp verbundene Reinigungsgeometrie,
Unter- oder Überdruck, die Aufprallenergie, feuchtes oder trockenes Strahlen - das alles sind Prozessparameter, die das Reinigungsergebnis unmittelbar beeinflussen.

Abrasive Methoden wirken über mechanische Effekte, die nicht zwischen Graffiti und dem Untergrund unterscheiden können. Somit besteht immer das Risiko des unbeabsichtigten Materialabtrags. Dies gilt auch für neue Reinigungsverfahren mit Laser und Trockeneispellets.


Graffiti - Prohpylaxe
Die Graffiti-Prophylaxe ist zu einem festen Bestandteil des Bautenschutzes geworden. Zur Prophylaxe gehören auch konstruktive Maßnahmen wie das Einzäunen und die elektronische Überwachung der Flächen oder auch die Fassadenbegrünung.

Im konvetionellen Sinn bedeutet Graffiti-Prophylaxe aber das Aufbringen spezieller Beschichtungsstoffe, die das Eindringen der Farbmittel in den Baustoff behindern, oder die eine Trennschicht zwischen Fassade und Graffiti bilden. In jedem Fall aber gehört zu einer wirksamen Prophylaxe eine abgestimmte Reinigungstechnologie, damit die Flächen leichter und schonender von Graffiti befreit werden können.
Grundsätzlich sind zwei Möglichkeiten bekannt, um dieses Ziel zu erreichen:

1. Die Veränderung der Eigenschaften des Untergrunds durch Imprägnierung, bei der die zugänglichen Poren des Baustoffs mit Graffiti-Schutzmittel benetzt oder ausgekleidet werden.

2. Aufbau eines hydrophonen, oleophoben und/oder quellfähigen Schutzfilms auf der Oberfläche, der durch Graffiti selbst nicht penetrierbar ist (Ausbildung einer Trennschicht).